25.04.10 PSV Grün-Weiß Frankfurt – BSC Kelsterbach 13:20 (7:10)

 Siegreich zum Saisonabschluss

 Eher einen Freundschaftsspielcharakter hatte der letzte Saisonauftritt der BSC-Handballerinnen beim PSV Grün-Weiß Frankfurt, denn beide Mannschaften konnten an ihrer Platzierung in der Tabelle nichts mehr ändern. Natürlich versuchten die Hausherren nochmal alles um den nicht auf voller Drehzahl agierenden Vizemeister zu ärgern, doch Kelsterbach reichten ein paar Tempoerhöhungen zum erfolgreichen 13:20 Rundenabschluss.

Wie schon in den letzten Spielen benötigten die Gäste erstmal Zeit um in die Partie zu finden. So traf Melda Portakal erst in der achten Minute zum 1:1 Ausgleich für den BSC. Auch nach 20 Minuten war die Begegnung noch ausgeglichen, dann starteten die Kelsterbacherinnen ihre erste gute Phase, führten binnen 6 Minuten mit 4 Toren. Die vom PSV vor dem Spiel mit Blumen verabschiedete Petra Klingel konnte kurz vor der Pause noch zum 7:10 Pausenstand für ihre Mannschaft verkürzen.

Auch die zweite Hälfte blieb weitestgehend spannungsarm. Die BSClerinnen zeigten die schöneren Kombinationen, bauten entsprechend ihren Vorsprung bis Spielende langsam aus. Auf Seiten der Grün-Weißen durfte Klingel per Strafwurf auch den dreizehnten und letzten Saisontreffer erzielen, für Kelsterbach bestätigte Lisa Assaid ihre gute Leistung mit dem Kontertor zum 13:20 Endstand.

 

Torfolge: 1:0, 1:2, 3:2, 4:3, 5:5, 5:9, 6:10, 7:10; 7:11, 8:13, 10:15, 11:17, 12:19, 13:20

 

BSC: Dagmar Joretzki (Tor), Lisa Assaid (5), Alix Huschka (5/2), Sandra Hopp (4/2), Melda Portakal (3), Stefanie Vey (2), Sabine Pfister (1), Davina Börner, Nadine Hahn, Franziska Ketner, Dominique Nüchtern, Annika Philipp, Katrin Schickel, Sarah Stenger

 

BSC-Frauen steigern sich nach der Pause

Kelsterbach. Am vorletzten Spieltag der Bezirks-Oberliga Frankfurt setzten sich die Handballerinnen des BSC Kelsterbach zu Hause mit 28:23 (14:12) gegen die SG Wehrheim/Obernhain durch. Vor dem Anpfiff gab es Blumen für BSC-Spielerin Stefanie Vey, die in der nächsten Saison ihre Tore für den Landesligisten HSG Anspach/Usingen werfen wird.

Es dauerte einige Zeit, bis die Kelsterbacherinnen ins Spiel fanden. Solange profitierten die Gäste von den Fehlern des BSC. In der Offensive agierten die Gastgeber zu ungenau, in der Defensive spielten sie nicht konsequent genug. So lief der Tabellenzweite bis zur Schlussphase der ersten Hälfte einem Rückstand hinterher (10:11), ehe er mit schnellerem Spiel eine 14:12-Pausenführung herausholte und dann bis zur Mitte der zweiten Hälfte entscheidend auf 22:17 davonzog.

Für Kelsterbach trafen: Hopp (6/2), Portakal (5), Hahn (4), Vey (4/1), Assaid, Pfister (je 3), Huschka, Ketner und Philipp.

BSC-Frauen sind durchaus noch motiviert

Kelsterbach. Die Handballerinnen des BSC Kelsterbach haben die enttäuschende Niederlage gegen Nieder-Eschbach im Kampf um den Titel in der Bezirks-Oberliga Frankfurt weggesteckt und beim SV Seulberg gewonnen. Mit ihrem 23:18 (11:10)-Erfolg beseitigten sie zugleich aufkeimende Zweifel an der nötigen Motivation für die restlichen Saisonspiele.

Allerdings fand der BSC nur schwer in die Partie, da Seulberg engagiert zu Werke ging und zugleich von den technischen Fehlern seines Gegners profitierte. In der Pause musste BSC-Trainer Ulli Theiss deshalb seine Mannschaft erst einmal wachrütteln. Diese sorgte dann binnen einer Viertelstunde mit der 19:13-Führung für die Entscheidung. Für Kelsterbach trafen: Hopp (5/4), Pfister, Vey (je 4), Portakal (3), Assaid (2/1), Huschka (2), Engel, Ketner und Schickel.

10.04.10 SV Seulberg – BSC Kelsterbach 18:23 (10:11)

 

BSC Kelsterbach siegt in Seulberg

 

Keine leichte Aufgabe wartete auf die Kelsterbacher Handballerinnen nach der enttäuschenden Niederlage im Meisterschaftskampf gegen Nieder-Eschbach, doch mit dem 23:18 Gastspielsieg beim viertplazierten SV Seulberg konnten sie eventuelle Zweifel an der nötigen Motivation für die restlichen Saisonspiele beseitigen. Allerdings fand der BSC nur schwer in die Partie, zumal die Gastgeber  gewillt waren das Hinspieldebakel in Kelsterbach vergessen zu machen und entsprechend engagiert zu Werke gingen. Auch wenn der technische Vorteil auf Seiten der Gäste war, profitierte Seulberg von zahlreichen Ungenauigkeiten im Kelsterbacher Spiel und hielt die Partie ausgeglichen. Sekunden vor der Pause schloss dann Lisa Assaid eine schöne Kombination zur 11:10 Halbzeitführung für den BSC ab.

Wieder einmal fand BSC-Coach Ulli Theis in der Kabine die richtigen Worte, denn seine Schützlinge wirkten nun konzentriert und zielstrebig.  Binnen 15 Minuten erspielten sich die Gäste eine 19:13 Führung, die gewissermaßen für die Vorentscheidung sorgte. Zwar steckten die Hausherren nie auf und konnten 4 Minuten vor dem Ende den Rückstand noch einmal auf 3 Tore verkürzen, doch Kelsterbach erzielte die letzten beiden Treffer und entführte aufgrund der im zweiten Abschnitt durchgehenden Spielkontrolle verdient die Punkte aus dem Bottigtal.

 

Torfolge: 1:0, 4:3, 4:6, 6:6, 9:9, 10:9, 10:11; 10:14, 11:15, 13:15, 13:19, 15:20, 18:21, 18:23

 

BSC: Jessica Schell, Dagmar Joretzki (Tor),  Sandra Hopp (5/4), Sabine Pfister (4), Stefanie Vey (4), Melda Portakal (3), Lisa Assaid (2/1), Alix Huschka (2), Franziska Engel (1), Franziska Ketner (1), Katrin Schickel (1), Davina Börner, Dominique Nüchtern, Sarah Stenger

 

27.03.10 BSC Kelsterbach - TuS Nieder -Eschbach 19:23 (10:14)

 BSC Kelsterbach verliert den Kampf um die Meisterschaft

 Große Enttäuschung bei den Kelsterbacher Handballfrauen nach der 19:23 Heimniederlage gegen Tabellenführer TuS Nieder-Eschbach. Mit nun 3 Punkten Rückstand haben die BSClerinnen angesichts des leichten Restprogramms des Konkurrenten keine ernst zu nehmende Möglichkeit mehr ihr gestecktes Saisonziel Wiederaufstieg zu erreichen.

Das Spitzenspiel hatte zahlreiche Besucher in die Baugé-Halle nach Kelsterbach gelockt, die Augenzeuge eines rassigen Duells der beiden Überflieger in der Bezirksoberliga Frankfurt wurden. So fand der TuS schneller in die Partie, Kelsterbach übernahm dann aber das Kommando und legte bis zur 14. Minute mit 6:4 vor. Nieder-Eschbach antwortete prompt und nutzte eine Schwächephase des BSC konsequent zur erneuten Führung aus. Zwei Zeitstrafen für Kelsterbach in den Schlussminuten der ersten Hälfte verschafften den druckvoll aufspielenden Gästen einen 10:14 Vorsprung zur Pause.

Mit neuem Schwung kam der BSC aus der Kabine, binnen 9 Minuten hatten sie nicht nur den Rückstand egalisiert, sondern die Partie wieder zu ihren Gunsten gedreht. Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide, 18:18 knapp 10 Minuten vor dem Ende. Doch anstatt den sehenswert aufspielenden Akteurinnen weiter das Feld zu überlassen, drängelten sich die beiden Unparteiischen mit mehreren strittigen Entscheidungen in den Fokus, erhitzten so vor allem die Gemüter auf Kelsterbacher Seite. Nieder-Eschbach ließ sich nicht beirren und münzte die gegebenen Vorteile in Tore um. Auch eine offene Manndeckung der BSClerinnen verpuffte in den letzten Minuten gegen die nun siegesbeseelten Gäste, deren lautstarker Jubel über den Meisterschaftscoup die Sirene übertönte.

 BSC-Coach Ulli Theis gratulierte als fairer Verlierer TuS-Trainer Frank Weidenauer zum Erfolg. Allerdings bemängelten beide Übungsleiter das Zustandekommen: „Bei solchen Entscheidungen hatten wir keine Chance auf den Sieg“, kritisierte Theis ungewöhnlich scharf die Schiedsrichterleistung im für beide Teams wichtigsten Spiel der Saison, und auch Trainerkollege Weidenauer pflichtete bei: „Ist mir peinlich, wie wir bevorteilt wurden“. An der großartigen Saisonleistung von Nieder-Eschbach, mit der Hinspielniederlage gegen Kelsterbach als bis jetzt einzigem Makel auf der ansonsten blütenweißen Weste, ändert das freilich nichts.

 

Torfolge: 0:2, 1:3, 5:3, 6:4, 6:7, 7:10, 9:11, 9:14, 10:14; 11:15, 16:15, 16:17, 18:18, 18:22, 19:23

 

BSC: Jessica Schell, Dagmar Joretzki (Tor), Sandra Hopp (5/1), Sabine Pfister (5), Melda Portakal (3), Franziska Engel (2), Stefanie Vey (2), Lisa Assaid (1), Katrin Schickel (1), Davina Börner, Yvonne Christoph, Alix Huschka, Franziska Ketner, Sarah Stenger

Nieder-Eschbach geht als Spitzenreiter ins Topspiel

Den Handball-Damen der TuS Nieder-Eschbach gelang die Generalprobe aufs Spitzenspiel.

Frankfurt. Showdown in Kelsterbach: Am Samstag dürfte die Entscheidung um die Meisterschaft der Frauenhandball-Bezirks-Oberliga Frankfurt fallen. Bei der Generalprobe verlief für den TuS Nieder-Eschbach bei der HSG Wehrheim/Obernhain aber längst nicht alles nach Plan. Nur mit Mühe gewannen die Frankfurterinnen das Nachholspiel (18:16/10:6) und verdrängten damit den nun um einen Punkt schlechteren BSC Kelsterbach von der Tabellenspitze.

 

21.03.10 BSC Kelsterbach – TG Schwanheim 21:16 (10:7)

BSC Kelsterbach setzt die Siegesserie fort

Auch gegen den Tabellendritten TG Schwanheim schrieben die Kelsterbacher Handballerinnen weiter an ihrer Erfolgsgeschichte und feierten mit dem 21:16 Heimsieg den nunmehr zehnten Sieg in Folge. Bevor aber die Punkte auf der Habenseite gebucht werden konnten, hatte der Titelaspirant gegen den kampfstarken Nachbarn vom Main 60 Minuten lang alle Hände voll zu tun. Vor allem musste die kompakte Deckung der Gäste mit viel Geduld überwunden werden, denn dem BSC war noch das Hinspiel-Remis mit nur elf eigenen Treffern in schlechter Erinnerung. Diesmal bewahrten die Hausherren die nötige Ruhe im Angriff, um sich nach ca. 20 Minuten mit einigen Toren bis zum 10:7 Halbzeitstand abzusetzen. Doch verlor Kelsterbach kurz vor der Pause die bis dahin treffsicherste Schützin Portakal durch eine vom Schiedsrichter als Notbremse gewertete und so mit roter Karte geahndete Aktion.

Wie schon in der Vorwoche gegen Goldstein häufte sich die Zahl der strittigen Situationen im zweiten Abschnitt. Der Unparteiische griff nach wie vor streng durch und verteilte ob der vielen verbissenen Zweikämpfe fleißig Zeitstrafen und Strafwürfe auf beiden Seiten. Auch zwei weitere rote Karten wurden je eine für die TG und für den BSC gezogen. Garant für den Sieg in dieser kampfbetonten Partie war die Wurfgewalt von BSC-Urgestein Sandra Hopp, die mit den letzten sechs Kelsterbacher Toren den Schwanheimer Beton im Alleingang knackte. Nun kommt es am kommenden Samstag zum vermeintlichen Endspiel um die Meisterschaft in der Bezirksoberliga Frankfurt. Um 17:00h erwarten die BSClerinnen die Gäste des TuS Nieder-Eschbach zum Nachholspiel in der Baugé-Halle in Kelsterbach. Dem Gewinner der Partie steht die Tür zur Landesliga Mitte offen.

 

Torfolge: 0:2, 3:2, 6:5, 9:5, 10:6, 10:7; 10:8, 12:8, 16:12, 19:14, 21:16

 

BSC: Jessica Schell, Dagmar Joretzki (Tor), Sandra Hopp (12/7), Melda Portakal (4), Stefanie Vey (3), Franziska Ketner (2), Lisa Assaid, Davina Börner, Franziska Engel, Alix Huschka, Dominique Nüchtern, Sabine Pfister, Annika Philipp, Katrin Schickel

 

 

14.03.10 BSC Kelsterbach – VfL Goldstein 23:18 (13:7)

 

BSC Kelsterbach gelingt die Revanche

 

In einer durchgehend kampfbetonten und zeitweise hektischen Partie konnten die Kelsterbacher Handballerinnen im ihrem Heimspiel gegen den VfL Goldstein erfolgreich Revanche für die einzige Niederlage in der Hinrunde nehmen. So erarbeiteten sich die Gastgeber von Beginn an eine Führung die bis zum 23:18 Endstand nicht mehr abgegeben wurde. Allerdings musste erst die Nervosität der Anfangsminuten abgelegt werden, bevor sich die Kelsterbacher Defensive stabilisierte und den engagierten Goldsteinerinnen eine knappe Viertelstunde kein Tor gestattete. Da die Hausherren ihre Chancen zum Großteil nutzen konnten ergab sich die verdiente 13:7 Halbzeitführung.

Nicht schöner aber bissiger wurde es im zweiten Abschnitt, wie auch zahlreiche Blessuren der Spielerinnen nach dem Spiel zeugten. Goldstein kämpfte um den Anschluss, doch Kelsterbach hielt erfolgreich dagegen, ließ den Vorsprung nie unter vier Tore sinken. Die beiden Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun und sparten nicht an Zeitstrafen. Auch die Rote Karte wurde zweimal gezogen,  es traf VfL-Trainer Scherf (unsportliches Verhalten) sowie BSClerin Assaid (dritte Zeitstrafe). Schließlich war es wieder einmal Kelsterbachs Spielmacherin Sandra Hopp vorbehalten mit einem sehenswerten Rückraumwurf den letzten Treffer der Partie zu erzielen und damit ihre gute Leistung zu krönen. BSC-Coach Ulli Theis war nicht überrascht über das hitzig geführte Main-Derby und lobte die Gäste für ihr gutes Spiel, hatte aber trotzdem zu keinem Zeitpunkt das Gefühl dass sie selbiges noch hätten irgendwie drehen können.

 

Torfolge: 1:0, 3:1, 5:2, 7:3, 8:5, 12:6, 13:7; 13:8, 15:8, 15:10, 18:11, 19:15, 22:17, 23:18

 

BSC: Jessica Schell, Dagmar Joretzki (Tor), Sandra Hopp (10/5), Sarah Stenger (3), Lisa Assaid (2), Franziska Ketner (2), Melda Portakal (2), Stefanie Vey (2), Franziska Engel (1), Sabine Pfister (1), Yvonne Christoph, Alix Huschka, Dominique Nüchtern, Katrin Schickel 

21.02.10 FSG FTG/Nordwest Frankfurt – BSC Kelsterbach 23:24 (12:15)

 

BSC-Keeperin Schell rettet den Auswärtssieg

 

Buchstäblich bis zur letzten Sekunde mussten die Kelsterbacher Handballerinnen um ihren Sieg bei der FSG FTG/Nordwest Frankfurt bangen. Erst als Torhüterin Jessica Schell den in der Schlusssekunde verhängten gegnerischen Strafwurf entschärfte und so den wichtigen Auswärtserfolg für den BSC sicherte, wandelte sich die nervöse Anspannung in jubelnde Erleichterung. Dabei ließen die ersten 10 Minuten noch nicht erahnen welcher Krimi dem Tabellenführer bevorstand, denn Kelsterbach hatte die Partie schnell im Griff und punktete mit Tempospiel und aus allen Positionen zur 3:8-Führung. Drei Strafzeiten innerhalb von zwei Minuten sorgten für die ersten Störungen im Kelsterbacher Spielfluss, wenngleich auch die sekundenlange dreifache Unterzahl schadlos überstanden wurde. Ebenso wie die nächste doppelte Unterzahl knapp 10 Minuten später. Trotzdem konnte die Frankfurter Frauenspielgemeinschaft, die sich im Vergleich zum deutlich verlorenen Hinspiel erheblich stärker präsentierte und in der Rückrunde auch mit entsprechend respektablen Ergebnissen aufwartet, den Rückstand kurz vor der Pause auf 12:15 verkürzen.

Wie schon zu Beginn der Partie kamen die Gäste mit Schwung in den zweiten Abschnitt, der jedoch gegen die kampfstarken Hausherren der Sportfabrik schnell an Effektivität verlor. Erfolgreich wurde das Aufbauspiel der Kelsterbacher erschwert, so dass die Offensive des BSC sich nun überwiegend in Einzelaktionen versuchte und immer wieder an gegnerischer Torfrau und Gebälk scheiterte. Über 12 Minuten erzielte der Favorit keinen Treffer mehr, musste so in der 50. Minute den 18:18 Ausgleich hinnehmen und wenige Minuten später sogar den erstmaligen Rückstand (21:20). Einmal mehr war es Spielmacherin Sandra Hopp, die nervenstark von der Strafwurflinie die 23:24 Führung erzielte, welche nach genanntem Finale furioso auch das Endergebnis bedeutete. BSC-Trainer Ulli Theis bestätigte nach der erwartet schweren Partie: „Solche Spiele muss man erst mal gewinnen!“

 

Torfolge: 0:2, 1:4, 2:7, 5:8, 9:12, 9:14, 10:15, 12:15; 13:15, 13:17, 15:18, 18:18, 21:20, 23:23, 23:24

 

BSC: Jessica Schell (Tor), Sandra Hopp (11/6), Lisa Assaid (5), Alix Huschka (2), Sabine Pfister (2), Sarah Stenger (2), Yvonne Christoph (1), Franziska Ketner (1), Davina Börner, Franziska Engel, Melda Portakal, Katrin Schickel

07.02.10 BSC Kelsterbach – SG Nied II 23:13 (9:5)

 

BSC Kelsterbach trotzt dem Zeitraub

 

Weiterhin auf Kurs befinden sich die Handballerinnen des BSC Kelsterbach in der Bezirksoberliga Frankfurt nach ihrem deutlichen 23:13 Erfolg gegen die Landesligareserve der SG Nied. Wie schon im Hinspiel waren Tempo und Technik auf Seiten Kelsterbachs, doch die taktische Vorgabe der Gäste hatte sich geändert. Nur mit schwacher Bank angereist war ein ruhiger Spielaufbau mit langer Ballkontrolle die erhoffte Bremse gegen den torhungrigen Favoriten. So rannten sich die SGlerinnen immer wieder in der BSC Deckung fest und holten Freiwurf um Freiwurf heraus. Allein der erste Angriff der Gäste dauerte knapp fünf Minuten bis zum letztendlich erfolglosen Wurfversuch. Den gefühlten Zeitverlust versuchten die BSClerinnen mit mehr Tempo in der Offensive aufzuholen, doch erhöhten sich dadurch auch die Ungenauigkeiten. Erst Mitte der ersten Hälfte konnte der BSC die Überlegenheit in Zählbares ummünzen (8:1 / 20.), zeigte im Gegenzug aber leichtsinniges Abwehrverhalten, so dass die SG zum 9:5 Halbzeitstand verkürzen konnte.

Mit viel Druck kam Kelsterbach aus der Kabine und hatte mit dem 15:7 in der 39. Minute das Spiel endgültig für sich entschieden. Nied setzte ohne Widerspruch des Schiedsrichters weiterhin auf lange Ballstafetten und hatte sicherlich in der Ballbesitzstatistik die Nase vorn. Effektiver blieben aber die Gastgeber, die heute aus einer unterdurchschnittlichen Zahl an Angriffen immerhin 23 Tore erzielten.

 

Torfolge: 2:0, 2:1, 8:1, 8:4, 9:5; 11:7, 15:7, 17:10, 20:10, 23:13

 

BSC: Jessica Schell, Dagmar Joretzki (Tor), Franziska Ketner (5), Sandra Hopp (4/1), Sabine Pfister (4), Alix Huschka (3/2), Sarah Stenger (2), Lisa Assaid (1), Franziska Engel (1), Melda Portakal (1), Katrin Schickel (1), Stefanie Vey (1), Dominique Nüchtern, Annika Philipp

Durschnittlich erfolgreich

Kelsterbach. Eine durchschnittliche Leistung genügte den Handballfrauen des Bezirks-Oberligisten BSC Kelsterbach beim TV Petterweil, um die Pflichtpunkte im Meisterschaftskampf mit nach Hause zu nehmen.

Allerdings ließen schon zu Beginn der ersten Hälfte zahlreiche technische Fehler im Offensivspiel der Gäste erahnen, dass sie keinen Glanztag erwischt hatten. So konnten die kampfstarken Wetterauerinnen die Partie zunächst offen halten (5:5/15.). Dann folgte die erste überzeugende Phase der Kelsterbacherinnen, die nun vor allem über die Außenpositionen bis zum 11:6 Halbzeitstand erfolgreich waren. Aber auch nach dem Seitenwechsel zeigte die Kelsterbacher Defensive Konzentrationsschwächen, ließ Petterweil bis auf 14:12 herankommen (42.). Angetrieben von Stefanie Vey folgte nun die zweite starke Phase des Titelanwärters, der sich auf 13:21 absetzte. Wenig glücklich war Trainer Ulli Theis als seine Schützlinge in den letzten zehn Minuten das Niveau wieder senkten und den Hausherren dadurch noch einige Treffer zum achtbaren 18:23 Endergebnis gelangen. Für den BSC trafen: Hopp (6/2), Vey (6), Portakal (4), Ketner (2/1), Schickel (2), Assaid, Börner und Huschka.

Einen «von oben» lange geärgert

Sehr gut aus der Affäre zogen sich am Wochenende die Handballerinnen des TV Petterweil bei ihrem Bezirksoberliga-Duell mit dem Tabellenzweiten BSC Kelsterbach – letztlich aber ohne zählbaren Erfolg.

Petterweil. Mit 18:23 (6:11) hatten die von Thomas Heine trainierten TVP-Mädels eine nicht unerwartete Niederlage einstecken müssen und bleiben mit 4:22 Punkten Tabellenelfter bzw. Vorletzter – Kelsterbach (21:3) nimmt weiterhin Rang 2 ein.

Trotz einiger Ausfälle (dafür sprangen Selina Knorr und Sophia Sänger aus der A-Jugend ein und machten ihre Sache nach abgestreifter Nervosität prima) konnte der TVP die Partie in den ersten 20 Minuten dank starker Torfrau- und Abwehrleistungen völlig offen gestalten. Anja Wille hatte das 2:2 (8.), Elke Börstler das 5:5 (14.) und Ulrike Götz den 6:7-Anschlusstreffer (21.) besorgt. Dann aber ließen die Kräfte nach und Kelsterbach zog bis zur Pause auf 6:11 davon.

Wer nun glaubte, in der zweiten Hälfte würde es zu einem Debakel für die Gastgeberinnen kommen, der sah sich angenehm überrascht. Die TVPlerinnen kämpften großartig, verkürzten durch Nicole Brux und «Ulli» Götz auf 10:13 (39.) bzw. 12:14 (42.), so dass das 18:23 (nach 12:12 Toren in der zweiten Halbzeit!) am Ende durchaus als Achtungserfolg nach der hohen Hinspielschlappe zu werten ist. Trainer Heine: «Wir konnten einen von oben lange Zeit ärgern!»

17.01.10 BSC Kelsterbach – PSV Grün-Weiß Frankfurt 27:16 (17:6)

 

BSC startet erfolgreich ins neue Jahrzehnt

 

Neues Jahr, alte Klasse: auch im ersten Spiel nach der Winterpause wurden die Kelsterbacher Handballfrauen ihrer Favoritenrolle gerecht  und gewannen gegen den Tabellenfünften PSV Grün-Weiß Frankfurt mit 27:16. Dabei zeigte der BSC vor allem in den ersten dreißig Minuten eine solide Abwehrleistung und darauf basierend schnellen Angriffshandball, der die ratlosen wirkenden Gäste mit 11 Toren Rückstand in die Pause schickte.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts dann Ratlosigkeit bei BSC-Trainer Ulli Theis ob der mangelnden Konzentration seiner Schützlinge. Mehrfach endeten die eigenen Angriffe durch technische Fehler, und auch in der Abwehr fehlte die Konsequenz der ersten Hälfte. Der seit sechs Spielen unbesiegte Gast aus Frankfurt kämpfte nach Mitteln gegen das Debakel an, kam nun leichter zu Torerfolgen und  verkürzte in der 48. Minute per Strafwurf auf 15:21. Doch in den letzten 10 Minuten übernahmen die Kelsterbacherinnen dann endgültig. Angetrieben von Spielmacherin Sandra Hopp wurde bis zum Schlusspfiff zumindest der Pausenabstand wieder herausgeworfen. „Nach der Weihnachtspause läuft der Motor noch nicht rund, da hilft nur intensives Training!“ gab Coach Ulli Theis die Aufgabe für die nächsten Wochen bekannt.

 

Torfolge: 1:0, 6:1, 11:2, 14:3, 17:4, 17:6; 17:8, 18:10, 19:12, 20:13, 21:15, 24:15, 24:16, 27:16

 

BSC: Jessica Schell (Tor), Sandra Hopp (8/3), Franziska Ketner (6), Melda Portakal (3), Stefanie Vey (3), Lisa Assaid (2), Davina Börner (1), Franziska Engel (1), Alix Huschka (1), Katrin Schickel (1), Sarah Stenger (1), Nadine Hahn, Dominique Nüchtern

 

Strafwürfe: BSC 3 (3) / PSV 1 (1)

 

Strafzeiten: BSC 2 / PSV 4

22.12.2009 Regionalsport Frankfurt

Kelsterbach triumphiert in Nieder-Eschbach

Das entscheidende Tor zum 20:19-Sieg fällt in dem Topspiel erst in den letzten Sekunden.

Frankfurt. 250 Zuschauer waren in die Sporthalle der Otto-Hahn-Schule gekommen, um das Spitzenspiel in der Handball-Bezirks-Oberliga Frankfurt zwischen dem ungeschlagenen Tabellenführer TuS Nieder-Eschbach und seinem Verfolger BSC Kelsterbach zu sehen. Beide Mannschaften begegneten sich zu Beginn der Partie mit großem Respekt. Die Abwehrreihen dominierten, und so blieben Tore Mangelware. Doch nach einer Viertelstunde begannen sich die Gastgeberinnen langsam abzusetzen. Über 4:2 und 8:4 erspielten sie sich eine verdiente 9:6-Pausenführung.

 

Bis zur 45. Minute baute Nieder-Eschbach seinen Vorsprung sogar bis auf 16:11 aus. Kelsterbach reagierte nun, richtete seine Abwehr wesentlich offensiver aus, verkürzte innerhalb von drei Minuten auf 17:15, um dann sogar zum 17:18 (54.) vorzulegen.

Angefeuert von zahlreichen Fans, kämpften die TuS-Spielerinnen energisch um ihre weiße Weste und drehten das Ergebnis durch ein Kontertor und einen Siebenmeter zum 19:18. Doch in den letzten Sekunden bewies der Landesliga-Absteiger aus Kelsterbach Nervenstärke: Erst markierte Franziska Ketner per Tempogegenstoß den Ausgleich, dann erzielte Steffi Vey wenige Sekunden vor der Schlusssirene den Siegtreffer.

 

«Das Team», nannte der zufriedene BSC-Trainer Ulli Theis den Erfolgsfaktor. «Der BSC Kelsterbach hat verdient gewonnen, da er in der letzten Viertelstunde sehr gut gespielt hat», zollte TuS-Trainer Frank Weidenauer der Leistung des Gegners nach diesem fairen Spiel viel Respekt. In der Tabelle liegt der BSC nun nur noch einen Punkt hinter Nieder-Eschbach.

 

Für den TuS trafen: Hansel (6), Spielmann (4/2), Martins (3), Herzog, Bredemeyer (je 2), Schmidt und Costa. Für Kelsterbach trafen: Hain (6/2), Hopp, Vey (je 3), Engel, Ketner, Portakal (je 2), Assaid und Huschka. vk vk

19.12.09 TuS Nieder-Eschbach – BSC Kelsterbach 19:20 (9:6)

 

BSC Kelsterbach gewinnt das Gipfeltreffen

 

Einen wichtigen Erfolg erzielten die Kelsterbacher Handballerinnen beim Duell der beiden Topfavoriten im Kampf um die Meisterschaft in der BOL Frankfurt. Zu Gast in der Sporthalle der Otto-Hahn-Schule in Nieder-Eschbach bewiesen die Verfolger gegen den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer große Moral und drehten in der Schlussviertelstunde einen 5-Tore-Rückstand zum vielumjubelten 20:19 Auswärtssieg. In der Tabelle liegt der BSC nur noch einen Punkt hinter der TuS und hat es nun wieder selbst in der Hand das gesteckte Saisonziel Wiederaufstieg zu erreichen.

Beide Mannschaften begegneten sich zu Beginn der Partie mit großem Respekt, so dass erstmal die Abwehrreihen dominierten und Tore eher Mangelware blieben. Nach einer Viertelstunde begannen sich die Gastgeber langsam abzusetzen, da die BSClerinnen trotz flexiblem Angriffspiels mit ihrer Chancenverwertung haderten. Folgerichtig der 6:9 Rückstand für Kelsterbach zur Pause.

Weiterhin auf Augenhöhe ging es in den zweiten Abschnitt. Die TuS legte ein Tor vor, der BSC folgte nach. In der 45. Minute erzielte der Klassenprimus über Rechtsaußen das 16:11 und damit die höchste Führung in diesem Spiel. Kelsterbach reagierte und richtete die Abwehr nun wesentlich offensiver aus. Binnen 150 Sekunden konnten die Gäste auf 15:17 verkürzen. Eine Auszeit von TuS-Coach Weidenauer verfehlte die gewünschte Wirkung, seine Schützlinge wirkten jetzt verunsichert ob des Kelsterbacher Oberwassers, erlaubten sich zu viele Ballverluste und mussten drei weitere Treffer der Gäste zum  17:18 Rückstand hinnehmen (54.). Angefeuert von zahlreichen Fans kämpfte die TuS energisch um ihre weiße Weste und drehte das Ergebnis durch ein Kontertor und einen 7m erneut. Doch in den letzten Sekunden zeigte der Landesligaabsteiger Willen und Nervenstärke. Erst markierte Franziska Ketner per Tempogegenstoß den Ausgleich, dann krönte Stefanie Vey ihre Leistung mit dem Siegtreffer wenige Sekunden vor der Schlusssirene. „Das Team!“  nannte der zufriedene BSC-Trainer Ulli Theis den Grund des Erfolges.

 

Torfolge: 0:1, 1:2, 5:2, 9:6; 14:11, 16:11, 16:13, 17:13, 17:18, 19:18, 19:20

 

BSC: Jessica Schell, Dagmar Joretzki (Tor), Michaela Hain (6/2), Sandra Hopp (3), Stefanie Vey (3), Franziska Engel (2), Franziska Ketner (2), Melda Portakal (2), Lisa Assaid (1), Alix Huschka (1), Dominique Nüchtern, Annika Philipp, Katrin Schickel

13.12.09 SG Wehrheim/Obernhain – BSC Kelsterbach 16:25 (5:11)

 

Ungefährdeter Auswärtserfolg für den BSC

 

Letztendlich ungefährdet siegten die Kelsterbacher Handballfrauen beim BOL-Aufsteiger SG Wehrheim/Obernhain mit 25:16. Das Spiel begann mit mehr als halbstündiger Verspätung, da der angesetzte Unparteiische nicht in der Halle erschien. Mangels Ersatzschiedsrichter stand eine Spielabsage zur Diskussion, doch mehrere Anrufe bei den zuständigen Klassenleitern bestätigten für diese Möglichkeit eine Bestrafung beider Mannschaften mit 2 Minuspunkten. Dieser doch sehr absurden Regel geschuldet, erklärte sich die für die SGWO bisher nur im Jugendbereich als Schiedsrichterin tätige Melanie Messer bereit, die Partie zu leiten. Ihre einwandfreie Vorstellung wurde durch beide überaus fair agierenden Mannschaften entsprechend unterstützt.

Nicht verwunderlich dass die BSClerinnen nur langsam ins Spiel fanden. Erst als der Gastgeber nach 14 Minuten mit 4:3 in Führung ging, legte der Favorit einen 7:0 Zwischenspurt ein, der dann auch die klare 11:5 Halbzeitführung bedeutete.

Das Tempo war auch im zweiten Abschnitt auf Seiten der Gäste. Es wurde aus allen Positionen erfolgreich getroffen, während die SGWO fast ausschließlich durch ihre beste Spielerin C. Wagner die Torbilanz verbessern konnte. Sie allein war allerdings zu wenig um den Sieg der Kelsterbacherinnen irgendwie in Zweifel zu ziehen. BSC-Trainer Theis war nach dem Schlusspfiff gedanklich auch nicht mehr beim Spiel, sondern immer noch entsetzt über die vorgesehene Punktstrafe bei Spielabsetzung wegen fehlenden Schiedsrichters, wäre doch Kelsterbach in diesem Fall unschuldig bestraft worden.

 

BSC: Jessica Schell (Tor), Sandra Hopp (6), Michaela Hain (4), Melda Portakal (4), Lisa Assaid (3), Stefanie Vey (3), Franziska Ketner (2/1), Franziska Engel (1), Katrin Schickel (1), Sarah Stenger (1), Alix Huschka, Dominique Nüchtern

VfL Goldstein – BSC Kelsterbach 20:15 (13:5). – Die Sporthalle der Carl-von-Weinberg-Schule in Goldstein scheint für die Kelsterbacher Handballerinnen kein gutes Pflaster zu sein. Denn nachdem sie dort bereits einen Punkt gegen Schwanheim abgeben mussten, setzte es gegen den ambitionierten VfL Goldstein die erste Saisonniederlage. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugten die Gastgeber auf der ganzen Linie. Indes zeigte die Defensive des BSC in der ersten Hälfte ungewohnte Schwächen. Gegen die druckvolle Offensive des VfL fand sie zunächst kein Mittel. Zwar konnten die Kelsterbacherinnen ihre Abwehrarbeit im zweiten Abschnitt verbessern, doch die Chancenverwertung blieb mangelhaft. Für Goldstein trafen: Landgrebe (5/3), Halm (4), Habte, Baingo (je 3), Göttmann (2), Friederich, Jost und Protrka. Für Kelsterbach warfen die Tore: Hain (5), Ketner, Vey (je 3), Hopp (2/1), Portakal und Stenger.

SG Nied II verliert gegen BSC Kelsterbach

HANDBALL Chancenlos waren die Damen der SG Nied II in der Bezirks-Oberliga Frankfurt im Spiel gegen den BSC Kelsterbach. «Wir haben zu keinem Zeitpunkt gut gespielt»,musste Trainer Martin Schmidt eingestehen, «es fehlt an Selbstvertrauen und in der ersten Halbzeit vor allem an Laufbereitschaft». Und wenn seine Mannschaft schnell gespielt habe, dann vergab sie ihre Chancen mit schlechten Würfen. «In der zweiten Hälfte haben wir uns kämpferisch gesteigert, aber Kelsterbach war zu überlegen und zu sicher. Wir müssen uns steigern, um nicht weiter in die Abstiegszone zu rutschen», erklärte Schmidt. Tore: Manuela Fuchs 5, Sybille Krauzig 4, Maria Stephan, Yvonne Enkelmann je 2

SG Nied II – BSC Kelsterbach 13:26 (6:14). – Bei der Nieder Landesliga-Reserve dominierte Kelsterbach von Beginn an und lag bis zum ersten Treffer der Gastgeber schon mit 4:0 in Front. Erneut konnte sich der Favorit auf seine Defensiv-Qualitäten verlassen und dadurch zahlreiche Ballgewinne verbuchen. Angetrieben von ihrer blendend aufgelegten Spielmacherin Sandra Hopp glänzten die Gäste auch im Angriff. «Wir haben uns im Angriffsspiel zu viele individuelle Schwächen geleistet und zu wenig Laufbereitschaft gezeigt. Die kämpferische Einstellung wurde im zweiten Durchgang besser, doch Kelsterbach war einfach zu überlegen», bilanzierte Nieds Trainer Martin Schmidt. Für seine Mannschaft trafen: Fuchs (5), Krauzig (4), Enkelmann und Stephan (je 2). Für den BSC waren erfolgreich: Hopp (8/2), Hain, Portakal (je 4), Assaid, Engel (je 3), Ketner (2), Huschka und Schickel.

29.11.09 BSC Kelsterbach – SV Seulberg 27:9 (14:3)

 

BSC zurück in der Spur

Nach dem Punktverlust in Schwanheim zeigten die Kelsterbacher Handballfrauen im Heimspiel gegen den zweitplazierten SV Seulberg die entsprechende Reaktion und schickten die Gäste aus dem Bottigtal mit einer deftigen27:9  Niederlage nach Hause. Aus einer sicheren, für die Seulbergerinnen kaum zu überwindenden Abwehr erspielten sich die Kelsterbacherinnen über schnelle Konter und  Kombinationen schon zur Pause einen vorentscheidenden 11-Tore Vorsprung.

Weiterhin wenig Spannung bot sich den Zuschauern im zweiten Abschnitt. Stetig konnten die Gastgeber den Abstand mit Tempohandball vergrößern, während der SV sein Glück meist weniger erfolgreich in minutenlangen Angriffen suchte. Fraglos spiegelt das deutliche Endergebnis auch die gezeigte Leistung beider Mannschaften wieder.

Aufgrund einer Spielverlegung stehen die BSClerinnen am kommenden Wochenende vor einem Doppelspieltag: Am Samstag in Nied (16:00h) und am Sonntag in Goldstein (17:00h) sollen die nächsten Punkte gesammelt werden.

 

Torfolge: 5:0, 5:1, 8:2, 14:2, 14:3; 17:3, 19:5, 22:6, 24:7, 26:8, 27:9

 

BSC: Jessica Schell (Tor), Michaela Hain (9), Sandra Hopp (7/3), Lisa Assaid (5), Franziska Ketner (2), Alix Huschka (1), Dominique Nüchtern (1), Katrin Schickel (1), Stefanie Vey (1), Davina Börner, Franziska Engel, Melda Portakal, Sarah Stenger

21.11.09 TG Schwanheim – BSC Kelsterbach 11:11 (5:5)

 

BSC lässt einen Punkt in Schwanheim

 

Einen ersten Dämpfer erhielten die Ambitionen der Kelsterbacher Handballfrauen in der Bezirksoberliga Frankfurt. Bei der TG Schwanheim erwischte die Offensive des BSC einen rabenschwarzen Tag und scheiterte ein ums andere Mal an der Ex-Kelsterbacherin Michalski im Schwanheimer Gehäuse, die zur stärksten Spielerin auf dem Platz wurde. Dass zumindest die Abwehr des BSC gewohnt sicher stand bezeugt der torarme 5:5 Halbzeitstand.

Nach Seitenwechsel das gleiche Bild. Der BSC technisch überlegen und mit Chancenüberschuss, aber weiterhin erfolglos im Abschluss. Eine fast viertelstündige Torflaute der Gäste nutze die TG zur erstmaligen Zwei-Tore-Führung, die bis vier Minuten vor dem Ende Bestand hatte. Schlussendlich war es Lisa Assaid, an diesem Abend beste Kelsterbacher Spielerin, die mit einer willensstarken Einzelaktion noch den Ausgleichstreffer erzwingen konnte.

Während TG-Trainer Schmidt das Unentschieden gegen den Favoriten zufrieden quittierte, sprach BSC-Coach Ulli Theis angesichts der gezeigten Leistung von einem glücklichen Punktgewinn seiner Schützlinge.

 

BSC: Dagmar Joretzki, Jessica Schell (Tor), Sandra Hopp (4/1), Lisa Assaid (3), Michaela Hain (2), Franziska Ketner (1/1), Melda Portakal (1), Davina Börner, Franziska Engel, Alix Huschka, Anett Lehmann, Dominique Nüchtern, Katrin Schickel, Sarah Stenger

08.11.09 BSC Kelsterbach – FSG Bergen/Enkheim/Bad Vilbel 37:14 (16:10)

Schützenfest für den BSC

Einen Kantersieg erspielten sich die Kelsterbacher Handballerinnen auf heimischen Parkett gegen die FSG Bergen/Enkheim/Bad Vilbel, den Tabellenvorletzten der BOL Frankfurt. Dabei machten die Gastgeber von Beginn an klar, wer die Punkte heute behalten würde. Einzige Schwächephase des BSC in den letzten fünf Minuten vor Halbzeit, von der FSG mit drei Treffern in Folge wenn auch nur ergebniskosmetisch bestraft.

Im zweiten Abschnitt lief der Kelsterbacher Offensivmotor wie geschmiert, zahlreiche abgefangene Bälle wurden per Konter im gegnerischen Tor versenkt. Aber auch die Defensive des BSC war nicht mehr zu überwinden. Zwischen der 40. Minute und Spielende gelang den konditionell abbauenden Gästen nur noch ein Treffer. Das letzte Tor des Spiels durfte Torfrau Joretzki per Strafwurf erzielen.

„Heute hat die Mannschaft endlich durchgehend Biss gehabt“ konstatierte BSC-Trainer Ulli Theis das eindeutige Resultat.

 

BSC: Dagmar Joretzki (Tor, 1/1), Sandra Hopp (7/5), Franziska Ketner (7), Michaela Hain (6), Lisa Assaid (5), Alix Huschka (4), Melda Portakal (2), Sarah Stenger (2), Davina Börner (1), Nadine Hahn (1), Dominique Nüchtern (1), Anett Lehmann, Annika Philipp, Katrin Schickel

03.11.2009 FNP

Kelsterbach auf einem guten Weg

Kelsterbach. Weiterhin auf einem guten Weg befinden sich die Kelsterbacher Handballerinnen in der Bezirk-Oberliga Frankfurt. In ihrem ersten Auswärtsspiel gaben sie sich gegen die HSG Anspach/Usingen II keine Blöße. Mit 27:15 (17:9) entführten sie beide Punkte aus dem Hochtaunus. Nach einer Viertelstunde (7:5) nahmen die Kelsterbacherinnen Fahrt auf und erzielten zahlreiche Kontertore. Auch im zweiten Spielabschnitt blieben die Gäste mit ihrer guten Torfrau Dagmar Joretzki dominierend. Trotz des eindeutigen Sieges fand Trainer Ulli Theis mahnende Worte: «Über die Abwehrarbeit wird zu reden sein.» Für Kelsterbach trafen: Hopp (8/4), Hain (7), Ketner (4), Vey (3), Assaid, Huschka (je 2) und Portakal.

HSG Anspach/Usingen II : BSC Kelsterbach 15:27 (9:17)

Am vergangenen Wochenende absolvierten die Damen des BSC ihr erstes Auswärtsspiel in dieser Saison. Zu Gast war die erste Mannschaft bei der Spielgemeinschaft Anspach/Usingen.

Bereits in der ersten Halbzeit dominierten die Gäste die Partie. Nach anfänglichen Unklarheiten in der Abwehr gelang es immer öfter den Ball in der Abwehr herauszuspielen und somit schnelle Tore über Tempogegenstöße zu erzielen. So gingen die Kelsterbacherinnen mit einem acht Tore Vorsprung in die Pause (9:17). In der zweiten Halbzeit gaben die Damen aus Kelsterbach die Führung nicht mehr aus der Hand. Der BSC war zwar zwischenzeitlich glücklos vor dem gegnerischen Tor, dennoch gelang es den Anspacherinnen nicht mehr aufzuholen. Somit siegten die Kelsterbacherinnen auch in ihrem dritten Saisonspiel.

Es spielten: Dagmar Joretzki (Tor), Sandra Hopp (8/4), Michaela Hain (7), Franziska Ketner (4), Stefanie Vey (3), Lisa Assaid (2), Alix Huschka (2), Melda Portakal (1), Davina Börner, Dominique Nüchtern, Katrin Schickel, Sarah Stenger

Am kommenden Sonntag empfangen sie die Damen der Spielgemeinschaft Bergen-Enkheim/Bad Vilbel, die zur Zeit mit mäßigen Ergebnissen den vorletzten Tabellenplatz belegen. Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung. Um 16.00 Uhr ist Anpfiff in der IGS

Vorbericht Usinger Anzieger HSG Anspach/Usingen II - BSC Kelsterbach

Die Gäste haben als Landesliga-Absteiger erst zwei Spiele absolviert, kamen mit 27:14 gegen FSG FTG/Nordwest Frankfurt und 31:12 gegen den TV Petterweil jeweils zu Kantersiegen. Der BSC zählt zum Favoritenkreis, kann er doch mit der bewährten und vor allem routinierten Mannschaft der vergangenen Saison auflaufen. Eine Außenseiterchance hat die HSG dennoch, die nach den beiden Auftaktniederlagen in Schwung gekommen ist und zumindest in der Lage sein sollte, den Favoriten zu ärgern.

BSC Kelsterbach – TV Petterweil 31:12 (18:6)

13.10.2009 FNP

BSC hat keine Mühe mit Petterweil

Kelsterbach. Auch ihr zweites Spiel in der Handball-Bezirks-Oberliga Frankfurt gewannen die Frauen des BSC Kelsterbach problemlos mit 31:12.

Gegen das Schlusslicht TV Petterweil spielten sie ihre Vorteile in punkto Technik und Schnelligkeit aus. So stand es nach 30 Minuten trotz einiger vergebener Chancen des Landesliga-Absteigers bereits 18:6. Mit Tempohandball bauten die Kelsterbacherinnen die Führung dann bis zum 24:9 (45.) aus. In der letzten Viertelstunde wurden dann zwar noch beste Möglichkeiten leichtfertig vergeben, was aber am klaren Sieg nichts änderte. BSC-Trainer Ulli Theis war nach dem Pflichterfolg gelassen: «Wir arbeiten daran, das Spannungsniveau in solchen Spielen zu halten.» Für seine Mannschaft waren erfolgreich: Ketner (7/2), Hain (6/1), Assaid (5), Vey (3), Hopp (2/1), Schickel, Stenger (je 2), Hahn, Huschka , Nüchtern und Portakal . vk vk

„Das Spannungsniveau halten“

Auch ihr zweites Spiel in der Bezirksoberliga gewannen die BSC-Frauen problemlos. Mit Sicherheit konnte die Vorgabe gegen das Schlusslicht TV Petterweil nur ein deutlicher Sieg sein, entsprechend spielten die Kelsterbacherinnen ihre Vorteile in Technik und Schnelligkeit aus. So stand nach 30 Minuten trotz einiger vergebener Chancen ein ansprechender 18:6 Halbzeitstand für den Landesliga-Absteiger zu Buche.

Gleichermaßen startete der zweite Abschnitt, die Wetterauer Abwehr wurde mit Tempohandball ausgehebelt und der Abstand weiter ausgebaut. Wohl zu eindeutig, denn ähnlich der Vorwoche wirkten die Gastgeber plötzlich nicht mehr hundertprozentig konzentriert, leisteten sich ungewohnt viele technische Fehler und vergaben beste Möglichkeiten leichtfertig. So erzielte der BSC in der letzten Viertelstunde nur noch drei Treffer – am klaren Sieg änderte das natürlich nichts. Trainer Theis war nach dem Pflichterfolg gelassen: „Wir arbeiten daran das Spannungsniveau in solchen Spielen zu halten.“

Torfolge: 3:0, 5:1, 5:3, 9:4, 15:4, 15:6, 18:6; 23:6, 23:8, 24:9, 28:10, 30:12, 31:12

BSC: Jessica Schell, Dagmar Joretzki (Tor), Franziska Ketner (7/2), Michaela Hain (6/1), Lisa Assaid (5), Stefanie Vey (3), Sandra Hopp (2/1), Katrin Schickel (2), Sarah Stenger (2), Nadine Hahn (1), Alix Huschka (1), Dominique Nüchtern (1), Melda Portakal (1), Annika Philipp

BSC Kelsterbach – FSG FTG/Nordwest Frankfurt 27:14 (16:5)

Kelsterbach meldet sich zu Wort

Neue Presse. Mit einem souveränen Heimsieg haben sich die Handball-Frauen des BSC Kelsterbach in der Bezirks-Oberliga Frankfurt zu Wort gemeldet.

Kelsterbach, das erst am vierten Spieltag in die Punktrunde eingestiegen war, glänzte mit einem in dieser Höhe doch überraschenden 27:14 (16:5) über die FSG FTG/Nordwest aus Frankfurt. Garant für den Erfolg war eine zu Beginn sehr konzentrierte Abwehr, die den ersten Gegentreffer erst nach sage und schreibe 20 Minuten gestattete (10:1). Aber auch im Angriff präsentierte sich der Landesliga Absteiger durchschlagsstark und variantenreich, so dass der Vorsprung während des gesamten Spiels nie mehr unter neun Tore sank. Für Kelsterbach waren Assaid, Hain (je 5), Ketner (4), Hopp (3/1), Huschka, Vey (je 3), Portakal (2), Schickel und Stenger erfolgreich. vk vk

Gelungener Saisonauftakt des BSC

Einen souveränen Heimsieg erspielten sich die Kelsterbacher Handballdamen in ihrer ersten Partie in der Bezirksoberliga Frankfurt. Garant für den deutlichen Erfolg war eine zu Beginn hochkonzentrierte Abwehr, die Gegner FTG/Nordwest Frankfurt den ersten Treffer erst nach 19 Minuten und einer eigenen 10:0 Führung gestattete. Im Angriff präsentierte sich der BSC durchschlagsstark und variantenreich, hätte bei besserer Chancenverwertung zur Halbzeit noch deutlich höher als 16:5 in Front liegen können.

Die klare Überlegenheit des Landesliga-Absteigers war sicherlich der Grund warum im zweiten Abschnitt ein bis zwei Gänge zurückgeschaltet wurden. Der letztjährige BOL Tabellendritte aus Frankfurt konnte sich nun mehr am Spielgeschehen beteiligen und auch die Kelsterbacher Defensive öfter in Verlegenheit bringen. Allerdings sank der Vorsprung des Gastgebers nie unter 9 Tore, dazu war der BSC jederzeit in der Lage das Tempo wieder zu verschärfen, so dass am verdienten Ausgang der fairen Begegnung zu keiner Zeit ein Zweifel aufkam.

 

Torfolge: 10:0, 10:2, 11:3, 13:4, 14:5, 16:5; 19:8, 19:10, 21:10, 23:11, 24:13, 27:13, 27:14

 

BSC: Jessica Schell (Tor), Lisa Assaid (5), Michaela Hain (5), Franziska Ketner (4), Sandra Hopp (3/1), Alix Huschka (3), Stefanie Vey (3), Melda Portakal (2), Katrin Schickel (1), Sarah Stenger (1), Davina Börner, Anett Lehmann, Dominique Nüchtern. 

Frankfurter Neue Presse

BSC-Frauen greifen endlich ein

Kelsterbach. Am vierten Spieltag der Handball-Bezirks-Oberliga Frankfurt greifen nun auch endlich die Frauen des BSC Kelsterbach in das Geschehen ein. Der Landesliga- Absteiger will keine kleinen Brötchen backen, daher kündigt Trainer Ulli Theis an: «Wir wollen wieder aufsteigen.» Wobei es gegenüber der Vorsaison einige Veränderungen in dem nun 15-köpfigen Aufgebot um Spielmacherin Sandra Hopp gegeben hat. Simone Schmidt, Muradiye Ocak, Marita Baumstieger und Torfrau Kerstin Gültzow versuchen ihr Glück mittlerweile bei anderen Clubs, während Sabine Pfister ihre Karriere beendet hat. Als Neuzugang kam Franziska Ketner vom Oberliga-Absteiger SV Crumstadt. Ursprünglich wollte Theiss noch eine zweite Torfrau verpflichten – seine Suche war aber bislang erfolglos. Daher soll am Sonntag, wenn der BSC vor eigenem Publikum um 16 Uhr (Gesamtschule) auf die FSG FTG/Nordwest trifft, neben Keeperin Jessica Schell die Torfrau aus der «Zweiten» zum Kader gehören. vk